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Kreis.-Bezirksmeisters.
SV Brackwede dominiert die Herren-Konkurrenz
Tischtennis-Bezirksmeisterschaften in Warburg: Stefan Höppner Herrensieger
Am Wochenende traten in der Warburger Dreifachsporthalle Tischtennisspieler aus den sieben
Kreisen des Bezirkes Ostwestfalen-Lippe an, um in den Konkurrenzen Damen und Herren sowie in den
Altersklassen 40, 50, 60, 65 und 70 ihre Bezirksmeister zu ermitteln.
Die Damen, Herren, Seniorinnen und Senioren hatten sich über die einzelnen Kreismeisterschaften für diese Runde qualifiziert.
Die Durchführung des Turniers lag in den Händen des TTV Grün-Weiß Daseburg. Gespielt wurden Einzel, Doppel und Mixed.
Erfolgreich an der Platte in Daseburg waren einmal mehr auch die weiblichen und männlichen Tischtennisspieler aus Bielefeld.
Bei den Damen erreichten Laura Wöhrmann (VfL Oldentrup) und Sandra Schönhage (VfL Hiddesen) den dritten Platz im Einzel.
Beide Drittplazierten mussten noch ein zusätzliches Qualifikationsspiel absolvieren, da es bei den Westdeutschen
Einzelmeisterschaften am 12./13.Februar 2011 in Brackwede im Damenbereich nur eine Quote von drei Spielerinnen gibt. Hier
konnte sich Laura Wöhrmann gegen ihre Gegnerin aus Hiddesen durchsetzen. Bei den Herren waren die Spieler von den
Oberliga-Mannschaften der SV Brackwede nicht zu schlagen. Es wurde praktisch eine Vereinsmeisterschaft der "Südstädter",
standen bis auf Ralf Ritter (TTU Bad Oeynhausen) drei Spieler der SVB im Halbfinale. Den Einzel-Bezirksmeistertitel sicherte
sich Stefan Höppner mit einem 3:2 (11:9,11:8,9:11,8:11,11:4) im Finale gegen seinen Mannschaftskollegen Torben Jürgens.
Auch in den Doppelkonkurenzen waren die Halbfinalpartien rein in "Bielefelder Hand", verloren im ersten Halbfinale Wasja
Lampe/Uli Artelt (SV Brackwede/TuS Brake) gegen Frank Nagel/Philip Kortekamp (SV Brackwede) mit 0:3 (8:11, 8:11, 9:11).
Silas Fritz/Stefan Höppner (SV Brackwede) gewannen das zweite Halbfinale mit 3:2 (11:7,11:7,9:11,9:11,11:7) gegen Lars
Lückmann/Torben Jürgens (SV Brackwede). Bezirksmeister wurde das Duo Frank Nagel/Philip Kortekamp, die sich knapp mit
3:2 (12:10, 8:11, 11:3, 9:11, 11:6) gegen Silas Fritz/Stefan Höppner durchsetzten.
Immer noch vom Tischtennisvirus befallen ist Dieter Ristig, der in der Saison 1981/82 mit der SpVg. Steinhagen in die
Bundesliga aufgestiegen ist. Von Tischtennis hat er auch fast drei Jahrzehnte später noch nicht genug. In der Altersklasse 50
war der Brackweder Oberligaspieler in Warburg der große Favorit, musste sich aber schließlich mit der Bronzemedaille zufrieden
geben. Die Qualifikation für die Westdeutschen Meisterschaften hat er aber auch damit in der Tasche.
Im Doppel war für ihn und seinen Partner Eigenrauch übrigens im Viertelfinale Schluss.
Der Einzelsieger bei den Damen und bei den Herren sind für die Einzelmeisterschaften des Westdeutschen
Tischtennisverbandes qualifiziert. Nach einem Quotensystem kann der Sportausschuss weitere Teilnehmer dafür nominieren.
Die Plätze eins bis drei im Einzel und eins und zwei im Doppel/Mixed dieser Meisterschaften wurden mit Medaillen belohnt. Die
Damen- und Herrenbezirksmeister erhielten zusätzlich den Walter-Schaare-Gedächtnispokal.